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	<title>Augner Seminare</title>
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	<description>Starker Teamgeist - Klare Kommunikation - Inspirierende Führung</description>
	<lastBuildDate>Mon, 27 Jul 2026 07:05:07 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kleine Wörter, große Wirkung</title>
		<link>https://www.augner-seminare.de/4367/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[webmaster]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jul 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
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					<description><![CDATA[Der Erfolg eines Gesprächs hängt oft an kleinen Formulierungen im Alltag, die das Gefühl hinterlassen: „Hier werde ich ernst genommen&#8220; oder das Gegenteil. Alltägliche Sprachfallen „Da kann ich nichts machen.&#8220; Signalisiert eher Desinteresse, selbst wenn es sachlich stimmt. Fast immer gibt es eine Alternative, auch wenn sie kleiner ausfällt als gewünscht. Schon der Versuch zeigt [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Erfolg eines Gesprächs hängt oft an kleinen Formulierungen im Alltag, die das Gefühl hinterlassen: „Hier werde ich ernst genommen&#8220; oder das Gegenteil.</p>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Alltägliche Sprachfallen</h2>
<p><strong>„Da kann ich nichts machen.&#8220;</strong></p>
</div>
<p>Signalisiert eher Desinteresse, selbst wenn es sachlich stimmt. Fast immer gibt es eine Alternative, auch wenn sie kleiner ausfällt als gewünscht. Schon der Versuch zeigt Einsatzbereitschaft.</p>
<p><strong>„Sie müssen&#8230;&#8220;</strong><br />
Für viele ein rotes Tuch, denn Druck erzeugt Gegendruck. Die Aussage wirkt belehrend, selbst wenn es nicht so gemeint ist. Eine Formulierung, die einlädt oder eine gemeinsame Lösung anbietet, kommt deutlich besser an.</p>
<p><strong>„Weiß ich nicht.&#8220;</strong><br />
Das ist ehrlich gemeint, denn nicht jeder kann alles wissen. Doch es bietet auch keine Lösung an. „Ich kläre das.&#8220; oder „Ich erkundige mich.&#8220; ist engagierter und lösungsorientiert.</p>
<p><strong>„Da hast du mich falsch verstanden.&#8220;</strong><br />
Schiebt die Verantwortung zu 100% auf die andere Person. Zu jedem Missverständnis gehören zwei Seiten und die Wahrscheinlichkeit, sich selbst missverständlich ausgedrückt zu haben, ist größer, als man im ersten Moment denkt. „Da habe ich mich wohl missverständlich ausgedrückt&#8220; enthält keinen Vorwurf und erhöht so die Bereitschaft des Gegenübers, weiter offen zu kommunizieren.</p>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Haltung entscheidet</h2>
<p>Es geht nicht um starre Sprachregeln, die man auswendig lernt. Es geht um Aufmerksamkeit für die eigene Wortwahl. Wer merkt, welche Sätze Nähe schaffen und welche ungewollt Distanz erzeugen, kann im Moment des Sprechens bewusster entscheiden.</p>
</div>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Klartext-Fazit</h2>
<p>Sprache prägt, wie sich ein Gespräch anfühlt. Schon kleine Veränderungen in der Wortwahl verändern, ob sich jemand ernst genommen fühlt oder abgewimmelt.</p>
</div>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Klartext-Fragen zum Wochenstart</h2>
<p>❓ Welchen dieser Sätze hast du selbst schon mal gesagt, ohne die Wirkung zu bedenken?</p>
</div>
<p>❓ Welche Sätze könntest du durch bessere Alternativen ersetzen?</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kultur zeigt sich, wenn es ungemütlich wird</title>
		<link>https://www.augner-seminare.de/4345/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[webmaster]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jul 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
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					<description><![CDATA[Solange alles rund läuft, ist das Klima gut. Erst wenn etwas hakt, zeigt sich, wie es um das Miteinander wirklich steht. Ob man Dinge ansprechen kann, die unangenehm sind. Ob das Ansprechen etwas verändert oder nur Stimmung kostet. Zwei Situationen, die mir in Trainings immer wieder begegnen: Eine Mitarbeitende ärgert sich seit Wochen über Aussagen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Solange alles rund läuft, ist das Klima gut. Erst wenn etwas hakt, zeigt sich, wie es um das Miteinander wirklich steht. Ob man Dinge ansprechen kann, die unangenehm sind. Ob das Ansprechen etwas verändert oder nur Stimmung kostet.</p>
<p>Zwei Situationen, die mir in Trainings immer wieder begegnen:</p>
<p>Eine Mitarbeitende ärgert sich seit Wochen über Aussagen eines Kollegen. Sie weiß genau, was sie stört. Nur wie sie das ansprechen soll, weiß sie nicht.</p>
<p>Eine Führungskraft beobachtet bei einer Mitarbeiterin ein Verhalten, das ihr nicht gefällt. Sie überlegt, wie sie das ansprechen kann, damit sich das ändert.</p>
<p>Unterschiedliche Rollen, dieselbe Frage:<br />
Wie sage ich das so, dass die andere Person es annehmen kann?</p>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Feedback braucht mehr als ein gutes Bauchgefühl</h2>
<p><a id="user-content-feedback-braucht-mehr-als-ein-gutes-bauchgefühl" class="anchor" aria-label="Permalink: Feedback braucht mehr als ein gutes Bauchgefühl" href="#feedback-braucht-mehr-als-ein-gutes-bauchgefühl"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p><strong>Person und Verhalten trennen.</strong><br />
Feedback bezieht sich auf das, was jemand tut, nicht darauf, wer jemand ist. &#8222;Du kommst seit drei Wochen zu spät zum Meeting&#8220; trifft etwas anderes als &#8222;Du bist unzuverlässig&#8220;.<br />
Das erste beschreibt ein Verhalten, das sich ändern lässt. Das zweite fühlt sich wie ein Urteil über die Person an, und dagegen wehrt man sich lieber, als darüber nachzudenken.</p>
<p><strong>Feedback ist ein Angebot, keine Anweisung.</strong><br />
Feedback ist die ganz subjektive Sichtweise des Feedback-Gebers. Sonst wäre es eine Ansage, keine Rückmeldung. Feedback heißt: Ich zeige, wie ich etwas sehe, und lasse der anderen Person die Entscheidung, was sie daraus macht. Genau dieser Unterschied entscheidet oft darüber, ob jemand wirklich nachdenkt oder nur abwehrt.</p>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Warum das in der Praxis schwerfällt</h2>
<p><a id="user-content-warum-das-in-der-praxis-schwerfällt" class="anchor" aria-label="Permalink: Warum das in der Praxis schwerfällt" href="#warum-das-in-der-praxis-schwerfällt"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>In den Trainings wird immer wieder deutlich, wie schwer diese beiden Punkte in der Umsetzung sind, auch wenn die Idee dahinter jedem sofort einleuchtet.</p>
<p>Die erste Hürde: eine Beobachtung wirklich neutral <strong>beschreiben</strong>, bevor sie bewertet wird. Viele springen direkt zur Bewertung, ohne die Situation selbst zu benennen. Das ist verständlich, denn die Bewertung ist ja der Auslöser für das Feedback. Doch wer schon mit einem Urteil startet, verschließt beim Gegenüber oft die Bereitschaft zuzuhören, bevor der Satz zu Ende ist.</p>
<p>Die zweite Hürde zeigt sich selbst dann, wenn jemand bewusst aus der <strong>Ich-Perspektive</strong> spricht. Ein Satz wie &#8222;Für mich hat sich das angefühlt, als hätte es dich nicht interessiert&#8220; klingt persönlich und reflektiert. Trotzdem steckt darin ein Vorwurf an die andere Person. Die Form ist die einer Ich-Botschaft, der Inhalt bleibt eine Anklage.</p>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Klartext-Fazit</h2>
<p><a id="user-content-klartext-fazit" class="anchor" aria-label="Permalink: Klartext-Fazit" href="#klartext-fazit"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Wertschätzendes Feedback hängt von der Haltung ab. Wer der anderen Person die eigene Entscheidung lässt, öffnet die Tür für echte Veränderung. Wer sie unter Druck setzt, bekommt bestenfalls Gehorsam.</p>
<p>Hier zeigt sich die Kultur in der Praxis. Ich erlebe in Unternehmen immer wieder, dass unausgesprochene Themen weiterschwelen, offen ausgetragen oder im Stillen.</p>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Klartext-Fragen zum Wochenstart</h2>
<p><a id="user-content-klartext-fragen-zum-wochenstart" class="anchor" aria-label="Permalink: Klartext-Fragen zum Wochenstart" href="#klartext-fragen-zum-wochenstart"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>❓ Was hindert dich daran, jemandem direkt zu sagen, was dich an seinem Verhalten stört?</p>
<p>❓ Verstehst du Feedback als ein Angebot, oder erwartest du, dass sich die andere Person ändert?</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Elefant im Raum</title>
		<link>https://www.augner-seminare.de/4343/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[webmaster]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.augner-seminare.de/4343/</guid>

					<description><![CDATA[In vielen Teams spüren oder wissen die Leute, dass etwas nicht rund läuft, Mitarbeitende genauso wie Führungskräfte. Trotzdem spricht kaum jemand offen darüber. Es lohnt sich, genauer hinzuschauen: Was liegt da eigentlich im Argen? Was ist der Elefant im Raum, den alle sehen und den trotzdem niemand anspricht? Vor einiger Zeit habe ich ein Team [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In vielen Teams spüren oder wissen die Leute, dass etwas nicht rund läuft, Mitarbeitende genauso wie Führungskräfte. Trotzdem spricht kaum jemand offen darüber. Es lohnt sich, genauer hinzuschauen: Was liegt da eigentlich im Argen? Was ist der Elefant im Raum, den alle sehen und den trotzdem niemand anspricht?</p>
<p>Vor einiger Zeit habe ich ein Team begleitet, in dem genau das über Jahre gewachsen war. Dort hatte sich stiller Unmut aufgebaut, ohne dass ihn jemand offen ausgesprochen hätte. Die Führungskraft hatte Konflikte lieber gemieden als sie zu klären. Mit der Zeit lief die Kommunikation im Team fast nur noch schriftlich, weil alle das Gefühl hatten, sich absichern zu müssen. So entstand bei allen Beteiligten sehr viel Misstrauen.</p>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Was die Menschen oft beschäftigt</h2>
<p><a id="user-content-was-die-menschen-oft-beschäftigt" class="anchor" aria-label="Permalink: Was die Menschen oft beschäftigt" href="#was-die-menschen-oft-beschäftigt"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Es gibt konkrete Reibungspunkte, die im Alltag auffallen: Mitarbeitende, die zu spät kommen oder nicht mitdenken. Führungskräfte, die selten loben. Tools, die einfach nicht richtig funktionieren. Konflikte, die nie richtig ausgetragen werden. Unbedachte Aussagen, die verletzend ankommen.</p>
<p>Das sind reale Probleme. Sie kosten Nerven und Zeit. Meistens sind sie aber nur die Oberfläche. Die eigentliche Ursache liegt oft tiefer.</p>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Wo es wirklich hakt</h2>
<p><a id="user-content-wo-es-wirklich-hakt" class="anchor" aria-label="Permalink: Wo es wirklich hakt" href="#wo-es-wirklich-hakt"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Häufig fehlt eine gemeinsame Vorstellung davon, wie gute Zusammenarbeit überhaupt aussieht. Niemand hat festgelegt, welche Spielregeln gelten sollen. Erwartungen, Haltung und Umgang miteinander werden selten besprochen. Was für die eine Person „gut läuft&#8220;, empfindet die andere schon als Problem. Dann herrscht oft eine Art Handlungsunfähigkeit: <em>Alle spüren, dass etwas nicht stimmt, aber niemand weiß so recht, was jetzt zu tun wäre.</em></p>
<p>Solange diese Fragen ungeklärt sind, ändert sich nichts. Manche Führungskräfte wundern sich über den entstehenden Widerstand. Oft steckt schlicht Ungewissheit darüber, was tatsächlich erwartet wird.</p>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Was der Blick nach vorn bringt</h2>
<p><a id="user-content-was-der-blick-nach-vorn-bringt" class="anchor" aria-label="Permalink: Was der Blick nach vorn bringt" href="#was-der-blick-nach-vorn-bringt"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Viele fürchten grundsätzlich Kritik, vor allem dann, wenn am Ende keine Lösung folgt. Manche scheuen Konflikte, die nicht angesprochen und geklärt werden. Andere wollen keine Schuldzuweisungen auslösen, die niemandem weiterhelfen.</p>
<p>Dabei geht es um Orientierung und konkrete Ansatzpunkte für Veränderung. Teams, die sich regelmäßig Zeit für diesen Blick nehmen, sind deshalb nicht perfekt. Sie wissen aber genauer, woran sie sind, und kommen schneller ins Handeln.</p>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Wann habt ihr euch das letzte Mal gefragt: Wo stehen wir wirklich?</h2>
<p><a id="user-content-wann-habt-ihr-euch-das-letzte-mal-gefragt-wo-stehen-wir-wirklich" class="anchor" aria-label="Permalink: Wann habt ihr euch das letzte Mal gefragt: Wo stehen wir wirklich?" href="#wann-habt-ihr-euch-das-letzte-mal-gefragt-wo-stehen-wir-wirklich"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Falls dir spontan keine Antwort einfällt, geht es vielen Führungskräften so. Ein ehrliches Gespräch darüber, wie Zusammenarbeit im Team gerade wirklich läuft, kostet wenig Zeit und bringt oft mehr als jede neue Regel.</p>
<p>👉 Wie sprecht ihr aktuell im Team über Zusammenarbeit, Erwartungen und Haltung?<br />
👉 Was würde deinem Team helfen, klarer zu sehen, wo ihr wirklich steht?</p>
<hr>
<p>👉 Folge mir für klare Impulse und echtes Miteinander.<br />
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		<item>
		<title>Redest du klar oder nur höflich drumherum?</title>
		<link>https://www.augner-seminare.de/4340/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[webmaster]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.augner-seminare.de/4340/</guid>

					<description><![CDATA[In Meetings, in Verkaufsgesprächen oder beim Austausch im Team: Unsere Worte entscheiden mit, wie eine Aussage beim Gegenüber ankommt. Manchmal mehr als der Inhalt selbst. Wer das unterschätzt, wundert sich später, warum eine vermeintlich klare Botschaft ganz anders verstanden wurde. Ein paar Sätze, die ich oft höre. Sie klingen freundlich, schwächen aber oft genau das [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Meetings, in Verkaufsgesprächen oder beim Austausch im Team: Unsere Worte entscheiden mit, wie eine Aussage beim Gegenüber ankommt. Manchmal mehr als der Inhalt selbst. Wer das unterschätzt, wundert sich später, warum eine vermeintlich klare Botschaft ganz anders verstanden wurde.</p>
<p>Ein paar Sätze, die ich oft höre. Sie klingen freundlich, schwächen aber oft genau das ab, was gesagt werden wollte.</p>
<p>„<em>Das ist nicht schlecht.</em>&#8220; Klingt nett und wirkt doch wie ein Rückzieher. Warum können wir nicht direkt sagen, dass etwas gut ist?</p>
<p>„<em>Ich hätte da vielleicht eine Idee</em> …&#8220; Wer selbst zweifelt, klingt unsicher und bewirkt eher, dass andere zögern, der Idee zu folgen.</p>
<p>„<em>Man könnte ja mal</em> …&#8220; Der Klassiker im Verantwortungstennis. Wer ist denn „man&#8220;?</p>
<p>„<em>Ich stimme Ihnen zu, aber</em> …&#8220; Übersetzt heißt das oft: Ich stimme überhaupt nicht zu.</p>
<p>Solche Formulierungen sind oft gut gemeint. Trotzdem bewirken sie das Gegenteil von dem, was gemeint ist.</p>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Warum reden wir überhaupt so?</h2>
<p><a id="user-content-warum-reden-wir-überhaupt-so" class="anchor" aria-label="Permalink: Warum reden wir überhaupt so?" href="#warum-reden-wir-überhaupt-so"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Kaum jemand formuliert absichtlich schwach. Viele wollen einfach nicht anecken, niemanden verletzen, das Gespräch angenehm halten. Das ist menschlich und nachvollziehbar.</p>
<p>Nur hat diese Rücksicht einen Preis. Wer ständig abfedert, wird auf Dauer schwerer greifbar. Die Botschaft kommt seltener an und die Haltung dahinter bleibt vage.</p>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Was weiche Sprache kostet</h2>
<p><a id="user-content-was-weiche-sprache-kostet" class="anchor" aria-label="Permalink: Was weiche Sprache kostet" href="#was-weiche-sprache-kostet"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Ein einzelner weichgespülter Satz fällt kaum auf. In der Summe verändert sich aber etwas. Aussagen werden schneller missverstanden, wenn sie schwammig formuliert werden. Konflikte schwelen unter der Oberfläche, weil sie nie konkret angesprochen werden. Mitarbeitende merken außerdem mit der Zeit, wenn Führungskräfte um Dinge herumreden, auch wenn sie es nicht in Worte fassen können.</p>
<p>Stell dir ein Team vor, in dem Feedback grundsätzlich mit „nicht schlecht&#8220; oder einem vagen „könnte, hätte, würde&#8220; formuliert wird. Dann weiß dort kaum noch jemand, woran er wirklich ist.</p>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Sprache zeigt, wie ernst Aussagen gemeint sind</h2>
<p><a id="user-content-sprache-zeigt-wie-ernst-aussagen-gemeint-sind" class="anchor" aria-label="Permalink: Sprache zeigt, wie ernst Aussagen gemeint sind" href="#sprache-zeigt-wie-ernst-aussagen-gemeint-sind"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Wenn Feedback mit „Ich sag&#8217;s jetzt mal ganz ehrlich …&#8220; eingeleitet wird, spüren die meisten sofort Widerstand. Wenn Vorschläge im Konjunktiv untergehen, bleibt offen, wer wirklich dahintersteht. Wenn niemand im Team benennt, was nicht läuft, ändert sich an der Situation wenig.</p>
<p>Sprache zeigt dabei mehr als gute Stimmung. Sie zeigt Haltung und macht sichtbar, wie verbindlich jemand seine Meinung äußert.</p>
<p>Klare Sprache braucht Mut: Dinge direkt benennen, auch wenn es unbequem ist. Sie braucht auch die Fähigkeit, Kritik so zu formulieren, dass sie ankommt, ohne zu verletzen. Dazu kommt ein waches Gefühl dafür, welche Wirkung die eigenen Worte bei anderen auslösen.</p>
<p>Wann hast du zuletzt „Das ist nicht schlecht&#8220; gesagt, obwohl du eigentlich „Das ist gut&#8220; gemeint hast?</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Eine Geste, zwei Menschen glücklicher</title>
		<link>https://www.augner-seminare.de/4336/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[webmaster]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jun 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.augner-seminare.de/4336/</guid>

					<description><![CDATA[Es gibt Momente in meinen Workshops, die ich immer wieder gerne erlebe. Wir kommen zum Thema Wertschätzung. Ich bitte die Teilnehmenden, sich gegenseitig etwas Konkretes zu sagen, was sie aneinander schätzen. Manchmal schreiben sie es auf eine Karte, manchmal sagen sie es sich. Dann passiert etwas Bemerkenswertes. Die Person, die Wertschätzung erhält, wird sichtbar glücklicher. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Momente in meinen Workshops, die ich immer wieder gerne erlebe.</p>
<p>Wir kommen zum Thema Wertschätzung. Ich bitte die Teilnehmenden, sich gegenseitig etwas Konkretes zu sagen, was sie aneinander schätzen. Manchmal schreiben sie es auf eine Karte, manchmal sagen sie es sich. Dann passiert etwas Bemerkenswertes.</p>
<p>Die Person, die Wertschätzung erhält, wird sichtbar glücklicher. Ein Lächeln, eine andere Körperhaltung, freudiger Blick. Die Person, die anderen Wertschätzung gibt, strahlt genauso. Teilnehmende, die kurz vorher vielleicht noch etwas angespannt waren, werden spürbar lockerer. Mehrere sagen danach, fast überrascht: „Das hat sich richtig gut angefühlt.&#8220;</p>
<p>Das ist Wertschätzung. Schlicht und wirksam.</p>
<hr>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Was ist Wertschätzung?</h2>
<p><a id="user-content-was-ist-wertschätzung" class="anchor" aria-label="Permalink: Was ist Wertschätzung?" href="#was-ist-wertschätzung"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Die meisten verbinden Wertschätzung mit Lob. Mit einem „Gut gemacht&#8220; nach einer Präsentation oder einem Dankeschön zum Jahresende. Das ist eine Form von Wertschätzung. Doch sie ist noch viel mehr.</p>
<p>Wertschätzung beginnt mit der inneren <strong>Haltung</strong>.<br />
Will ich wirklich die andere Person sehen? Schaue ich genauer hin? Will ich sehen, wer sich einbringt, wer Verantwortung übernimmt, wer da ist, auch wenn es stressig wird?</p>
<p>Wer nicht gesehen wird, zieht sich zurück. Abraham Maslow hat Wertschätzung nicht ohne Grund als eines der grundlegenden menschlichen Bedürfnisse beschrieben, direkt nach Sicherheit und Zugehörigkeit. Das Gehirn registriert fehlende Anerkennung ähnlich wie sozialen Schmerz. Der Gallup-Engagement-Index zeigt seit Jahren: Mangelnde Anerkennung gehört zu den häufigsten Gründen, warum Menschen innerlich oder tatsächlich kündigen.</p>
<hr>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Zwei Seiten derselben Medaille</h2>
<p><a id="user-content-zwei-seiten-derselben-medaille" class="anchor" aria-label="Permalink: Zwei Seiten derselben Medaille" href="#zwei-seiten-derselben-medaille"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Wertschätzung hat zwei Seiten. Die eine kennen wir: Empfangen. Das tut gut, das motiviert, fühlt sich gut an.</p>
<p>Die andere Seite wird unterschätzt: <strong>Geben.</strong></p>
<p>Wertschätzung zu geben fühlt sich genauso gut an, wie sie zu bekommen. Wer also andere aktiv und bewusst wertschätzt, tut auch sich selbst etwas Gutes.</p>
<p><strong>Eine Aktion – zwei Menschen glücklicher gemacht!</strong></p>
<p>Amy Edmondson, Professorin in Harvard, hat in ihrer Forschung zu psychologischer Sicherheit gezeigt: In Teams, in denen Menschen offen ansprechen, was sie sehen, auch Positives, steigt die Bereitschaft, ehrlich zu kommunizieren. Die Zusammenarbeit verbessert sich. Die Leistung des gesamten Teams steigt, weil Vertrauen entsteht.</p>
<hr>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Wertschätzung funktioniert auch im Kleinen</h2>
<p><a id="user-content-wertschätzung-funktioniert-auch-im-kleinen" class="anchor" aria-label="Permalink: Wertschätzung funktioniert auch im Kleinen" href="#wertschätzung-funktioniert-auch-im-kleinen"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>In meinen Workshops arbeite ich mit Karten, auf denen verschiedene Formen der Wertschätzung stehen: von „Großartig&#8220; bis „Kopf hoch&#8220;, von „Super gemacht&#8220; bis „Danke, dass du da bist&#8220;. Klingt simpel. Ist es auch.</p>
<p>Der Effekt ist trotzdem jedes Mal spürbar. Weil die Karten einen Schritt erfordern, den viele im Alltag nicht tun: Wertschätzung konkret machen. Statt „du machst das gut&#8220;: Was genau habe ich gesehen? Was hat mich beeindruckt? Was fand ich daran gut?</p>
<p>Alle, die das bisher ausprobiert haben, haben schnell gemerkt, dass es leichter fällt als gedacht.</p>
<hr>
<p>💡 Wann hast du zuletzt jemandem gesagt, was du an ihm oder ihr schätzt, konkret und direkt?</p>
<p>💡 Falls die Antwort länger zurückliegt: Was hält dich davon ab?</p>
<hr>
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			</item>
		<item>
		<title>Der direkte Weg ist manchmal länger</title>
		<link>https://www.augner-seminare.de/4334/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[webmaster]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jun 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.augner-seminare.de/4334/</guid>

					<description><![CDATA[„Ich mag keine Umwege.“ „Ich komme lieber direkt zur Sache.“ „Small Talk? Ist doch vergeudete Zeit.“ Solche Aussagen höre ich immer wieder in Seminaren oder in der Arbeit mit Führungskräften, Teams oder Unternehmerinnen und Unternehmern. Dahinter steckt meist ein nachvollziehbarer Wunsch: Gespräche sollen effizient sein. Man möchte schnell zum Wesentlichen kommen und möglichst keine Zeit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Ich mag keine Umwege.“</p>
<p>„Ich komme lieber direkt zur Sache.“</p>
<p>„Small Talk? Ist doch vergeudete Zeit.“</p>
<p>Solche Aussagen höre ich immer wieder in Seminaren oder in der Arbeit mit Führungskräften, Teams oder Unternehmerinnen und Unternehmern.</p>
<p>Dahinter steckt meist ein nachvollziehbarer Wunsch: Gespräche sollen effizient sein. Man möchte schnell zum Wesentlichen kommen und möglichst keine Zeit verlieren.</p>
<p>Das funktioniert zumindest dann, wenn das Gegenüber ähnlich kommuniziert und die gleiche Erwartung an Gespräche hat.</p>
<p>Schwieriger wird es, wenn Menschen anders ticken. Dann entsteht schnell der Eindruck von Distanz, Desinteresse oder fehlender Wertschätzung, obwohl eigentlich nur Zeit gespart werden sollte.</p>
<hr>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Verbindung kommt vor Inhalt</h2>
<p><a id="user-content-verbindung-kommt-vor-inhalt" class="anchor" aria-label="Permalink: Verbindung kommt vor Inhalt" href="#verbindung-kommt-vor-inhalt"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Wer sofort auf den Inhalt zielt, überspringt häufig einen wichtigen Teil der Kommunikation: die Verbindung zum Gegenüber.</p>
<p>Menschen beschäftigen sich selten nur mit Fakten. Sie nehmen auch wahr, wie etwas gesagt wird, wie viel Interesse vorhanden ist und ob der Austausch auf Augenhöhe erfolgt.</p>
<p>Auf dieser Grundlage werden Inhalte eingeordnet, Ideen verstanden und Argumente überhaupt geprüft. Bevor Menschen zuhören, entscheiden sie, ob sie zuhören wollen.</p>
<p>Diese Entscheidung fällt oft sehr früh. Dabei spielen viele Faktoren eine Rolle: Vertrauen, Respekt, Sympathie und auch die Frage, ob wir die Art der Kommunikation unseres Gegenübers berücksichtigen.</p>
<p>Denn Menschen sind unterschiedlich. Manche möchten möglichst schnell zu Zahlen, Daten und Fakten kommen. Andere brauchen zunächst Orientierung, Austausch oder eine persönliche Ebene. Beides ist völlig in Ordnung. Entscheidend ist, ob wir das erkennen und unser Gespräch entsprechend gestalten.</p>
<hr>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Small Talk ist mehr als ein netter Einstieg</h2>
<p><a id="user-content-small-talk-ist-mehr-als-ein-netter-einstieg" class="anchor" aria-label="Permalink: Small Talk ist mehr als ein netter Einstieg" href="#small-talk-ist-mehr-als-ein-netter-einstieg"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Small Talk hat oft einen schlechten Ruf. Viele verbinden damit belanglose Gespräche über das Wetter oder das Wochenende.</p>
<p>Tatsächlich erfüllt er aber eine wichtige Funktion. Er schafft einen ersten Kontakt, signalisiert Interesse und hilft Menschen dabei, sich aufeinander einzustellen. Gerade in Führung, im Kundenkontakt oder bei wichtigen Gesprächen reichen oft wenige Minuten, um eine deutlich bessere Gesprächsbasis zu schaffen.</p>
<p>Wer sich diese Zeit nimmt, investiert in die Qualität der Kommunikation.</p>
<hr>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Der Nutzen von Small Talk</h2>
<p><a id="user-content-der-nutzen-von-small-talk" class="anchor" aria-label="Permalink: Der Nutzen von Small Talk" href="#der-nutzen-von-small-talk"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Eine gute Gesprächsbasis kann bewusst geschaffen werden.</p>
<p>Menschen hören aufmerksamer zu, wenn Vertrauen vorhanden ist, wenn sie sich respektiert fühlen und wenn die Kommunikation zu ihnen passt.</p>
<p>Wer sein Gegenüber ernst nimmt und sich auf dessen Art der Kommunikation einlässt, erhöht die Wahrscheinlichkeit deutlich, dass die eigene Botschaft ankommt.</p>
<p>Deshalb ist Small Talk kein unnötiges Extra. Er ist häufig der Einstieg in ein gutes Gespräch.</p>
<p>Wer diesen Schritt bewusst überspringt, verschenkt oft die Möglichkeit, früh Vertrauen aufzubauen und Missverständnisse zu vermeiden.</p>
<hr>
<p>Effizienz in der Kommunikation bedeutet nicht, möglichst schnell zu sprechen. Sie zeigt sich daran, dass die Botschaft verstanden wird, wie sie gemeint ist.</p>
<hr>
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		<title>Dasselbe gehört. Anders verstanden.</title>
		<link>https://www.augner-seminare.de/4332/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[webmaster]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Jun 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.augner-seminare.de/4332/</guid>

					<description><![CDATA[Alle nicken. Die Aufgabe scheint klar. Das Meeting endet, die ersten stehen auf, jemand schnappt sich noch einen Kaffee und alle gehen zurück an die Arbeit. Ein paar Tage später stellt sich heraus: Vier Menschen haben dieselbe Besprechung besucht und alle vier unterschiedliche Vorstellungen davon mitgenommen, was zu tun war. Ein Satz, den ich in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Alle nicken.</p>
<p>Die Aufgabe scheint klar. Das Meeting endet, die ersten stehen auf, jemand schnappt sich noch einen Kaffee und alle gehen zurück an die Arbeit.</p>
<p>Ein paar Tage später stellt sich heraus: Vier Menschen haben dieselbe Besprechung besucht und alle vier unterschiedliche Vorstellungen davon mitgenommen, was zu tun war.</p>
<p>Ein Satz, den ich in Seminaren regelmäßig höre: „Ich habe es euch doch gesagt.“</p>
<p>Und meistens stimmt das sogar.</p>
<p>Es wurden Informationen ausgetauscht und Fragen beantwortet. Niemand hat absichtlich <strong>nicht</strong> zugehört. Trotzdem entstehen unterschiedliche Bilder im Kopf.</p>
<hr>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Worte sind keine Pakete</h2>
<p><a id="user-content-worte-sind-keine-pakete" class="anchor" aria-label="Permalink: Worte sind keine Pakete" href="#worte-sind-keine-pakete"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Wir behandeln Kommunikation oft wie einen Paketdienst. Wir packen eine Botschaft ein, schicken sie los und gehen davon aus, dass beim Empfänger genau das ankommt, was wir hineingelegt haben.</p>
<p>So funktioniert Kommunikation allerdings nicht.</p>
<p>Jeder Mensch verbindet Gehörtes mit eigenen Erfahrungen, Erwartungen und bisherigen Erlebnissen. Die vielen kleinen Lücken zwischen dem Gesagten füllt das Gehirn der Zuhörenden unbewusst. Deshalb können mehrere Menschen denselben Satz hören und anschließend unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was gemeint war.</p>
<hr>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Der blinde Fleck</h2>
<p><a id="user-content-der-blinde-fleck" class="anchor" aria-label="Permalink: Der blinde Fleck" href="#der-blinde-fleck"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Besonders spannend finde ich dabei: Die meisten Missverständnisse entstehen nicht, weil jemand schlecht kommunizieren möchte.</p>
<p>Sie entstehen, weil wir davon ausgehen, dass unser Gegenüber dieselben Bilder im Kopf hat wie wir.</p>
<p>Wenn ich von „zeitnah“ spreche, denke ich vielleicht an heute Nachmittag. Jemand anderes denkt an diese Woche. Und wieder jemand anderes an irgendwann vor Monatsende.</p>
<p>Alle haben denselben Begriff gehört. Nur das Verständnis dahinter ist unterschiedlich.</p>
<p>Genau deshalb reicht es oft nicht aus, etwas gesagt zu haben. Entscheidend ist, ob beim Gegenüber das Bild entstanden ist, das wir vermitteln wollten.</p>
<hr>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Perspektivwechsel</h2>
<p><a id="user-content-perspektivwechsel" class="anchor" aria-label="Permalink: Perspektivwechsel" href="#perspektivwechsel"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Wenn Gespräche anders verlaufen, als wir es erwartet haben, hilft eine einfache Frage:</p>
<p>„Was ist bei meinem Gegenüber angekommen?“</p>
<p>Diese Frage verändert den Blickwinkel. Plötzlich geht es auch darum, was verstanden wurde.</p>
<p>Das macht den Unterschied zwischen einem Missverständnis und einem gelungenen Gespräch.</p>
<hr>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Impuls zum Wochenstart</h2>
<p><a id="user-content-impuls-zum-wochenstart" class="anchor" aria-label="Permalink: Impuls zum Wochenstart" href="#impuls-zum-wochenstart"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Denk an ein Gespräch zurück, das nicht so gelaufen ist, wie Du es erwartet hattest.</p>
<p>An welcher Stelle warst Du überzeugt, eindeutig gewesen zu sein? Wo könnte Dein Gegenüber etwas anderes verstanden haben, als Du beabsichtigt hattest?</p>
<hr>
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		<title>Die Illusion der Kontrolle</title>
		<link>https://www.augner-seminare.de/4323/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[webmaster]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 Jun 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.augner-seminare.de/4323/</guid>

					<description><![CDATA[👉 „Meine Mitarbeitenden sollen endlich mehr Eigenverantwortung übernehmen.“ 👉 „Wenn das Team doch besser zusammenarbeiten würde.“ 👉 „Die Kunden sollten gefälligst freundlicher sein.“ Solche Sätze höre ich regelmäßig. Dahinter steckt oft der Wunsch, dass sich eine Situation verbessert. Oft verbunden mit der Hoffnung, dass andere Menschen ihr Verhalten verändern. Das ist verständlich. Schließlich hängen viele [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>👉 „Meine Mitarbeitenden sollen endlich mehr Eigenverantwortung übernehmen.“<br />
👉 „Wenn das Team doch besser zusammenarbeiten würde.“<br />
👉 „Die Kunden sollten gefälligst freundlicher sein.“</p>
<p>Solche Sätze höre ich regelmäßig. Dahinter steckt oft der Wunsch, dass sich eine Situation verbessert. Oft verbunden mit der Hoffnung, dass andere Menschen ihr Verhalten verändern. Das ist verständlich. Schließlich hängen viele Dinge, die uns wichtig sind, von anderen Menschen ab.</p>
<hr>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Warum Kontrolle so attraktiv ist</h2>
<p><a id="user-content-warum-kontrolle-so-attraktiv-ist" class="anchor" aria-label="Permalink: Warum Kontrolle so attraktiv ist" href="#warum-kontrolle-so-attraktiv-ist"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Kontrolle gibt uns das Gefühl, die Lage im Griff zu haben. Das gibt uns Sicherheit. Es ist viel schwieriger, Situationen auszuhalten, in denen der Ausgang offen ist.</p>
<p>Deshalb suchen Menschen automatisch nach Möglichkeiten, Kontrolle zu gewinnen. Das gilt für Führungskräfte ebenso wie für Mitarbeitende und Unternehmer.</p>
<p>Je wichtiger uns ein Thema ist, desto größer wird häufig dieser Wunsch.</p>
<p>Das Problem dabei: Viele der Dinge, die uns besonders wichtig sind, liegen außerhalb unserer direkten Kontrolle.</p>
<hr>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Kontrolle versus Einfluss</h2>
<p><a id="user-content-kontrolle-versus-einfluss" class="anchor" aria-label="Permalink: Kontrolle versus Einfluss" href="#kontrolle-versus-einfluss"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Einfluss und Kontrolle werden häufig miteinander verwechselt. Doch sie beschreiben unterschiedliche Dinge.</p>
<p><strong>Kontrolle bestimmt ein Ergebnis</strong> direkt.</p>
<p>Wir können entscheiden, welche Worte wir wählen. Wir können entscheiden, wie wir auf eine Situation reagieren. Wir können entscheiden, welche Prioritäten wir setzen und welche Haltung wir einnehmen.</p>
<p><strong>Einfluss erhöht die Wahrscheinlichkeit</strong> eines Ergebnisses.</p>
<p>Eine Führungskraft kann Erwartungen formulieren, Orientierung geben, Verantwortung übertragen und Feedback geben. Sie kann ein Umfeld schaffen, in dem Menschen wachsen, lernen und Verantwortung übernehmen.</p>
<p>Das hat Einfluss.</p>
<p>Die Entscheidung, ob jemand Verantwortung übernimmt, trifft dieser Mensch dennoch selbst. Genau deshalb stoßen Versuche, Menschen kontrollieren zu wollen, oft an Grenzen.</p>
<hr>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Die Herausforderung in Führung und Zusammenarbeit</h2>
<p><a id="user-content-die-herausforderung-in-führung-und-zusammenarbeit" class="anchor" aria-label="Permalink: Die Herausforderung in Führung und Zusammenarbeit" href="#die-herausforderung-in-führung-und-zusammenarbeit"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Viele Führungskräfte wünschen sich mehr Eigenverantwortung, mehr Mitdenken und mehr Initiative. Gleichzeitig entsteht häufig die Erwartung, dass sich diese Veränderungen möglichst schnell zeigen sollen.</p>
<p>Entwicklung folgt jedoch selten einer geraden Linie. Menschen sammeln Erfahrungen, probieren Dinge aus, machen Fehler, ziehen Schlüsse und verändern Schritt für Schritt ihr Verhalten, wenn sie darin einen Nutzen erkennen.</p>
<p>Frust und Enttäuschung entstehen oft dort, wo Einfluss und Kontrolle miteinander verwechselt werden.</p>
<p>Wer Entwicklung fördern möchte, schafft günstige Bedingungen dafür. Wer Entwicklung erwartet, als ließe sie sich anordnen oder steuern, erlebt häufig Widerstand oder Enttäuschung.</p>
<hr>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Der Umgang mit Unsicherheit</h2>
<p><a id="user-content-der-umgang-mit-unsicherheit" class="anchor" aria-label="Permalink: Der Umgang mit Unsicherheit" href="#der-umgang-mit-unsicherheit"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Ein großer Teil unseres Berufslebens besteht aus Situationen, die wir nur begrenzt beeinflussen können.</p>
<ul>
<li>Kunden verhalten sich anders als erwartet.</li>
<li>Märkte verändern sich.</li>
<li>Menschen reagieren anders, als wir dachten.</li>
</ul>
<p>Wenn sich das nicht verhindern lässt, bleibt die Frage: Wie gut kommen wir mit dieser Unsicherheit zurecht?</p>
<p>Wer seine gesamte Energie darauf verwendet, Kontrolle über Unkontrollierbares gewinnen zu wollen, verschwendet Energie und erlebt häufig Frust.</p>
<p>Wer den eigenen Einfluss bewusst nutzt, bleibt handlungsfähig.</p>
<hr>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Klartext-Fragen zur Reflexion</h2>
<p><a id="user-content-klartext-fragen-zur-reflexion" class="anchor" aria-label="Permalink: Klartext-Fragen zur Reflexion" href="#klartext-fragen-zur-reflexion"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>🧭 Welche Person soll sich aus meiner Sicht gerade verändern?</p>
<p>🧭 Wie viel Kontrolle habe ich tatsächlich über diese Veränderung?</p>
<p>🧭 Welche Möglichkeiten habe ich, Einfluss zu nehmen?</p>
<hr>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Klartext-Fazit</h2>
<p><a id="user-content-klartext-fazit" class="anchor" aria-label="Permalink: Klartext-Fazit" href="#klartext-fazit"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Viele Herausforderungen im Berufsalltag entstehen aus der Erwartung, Ergebnisse kontrollieren zu können, die von anderen Menschen abhängen.</p>
<p>Einfluss bleibt dennoch ein mächtiges Werkzeug.</p>
<p>Wir können Orientierung geben, Vertrauen schaffen, Erwartungen formulieren und Entwicklung unterstützen.</p>
<p>Die Entscheidung anderer Menschen bleibt ihre eigene.</p>
<p>Wer diesen Unterschied erkennt, gewinnt häufig etwas Wertvolles:</p>
<p>Bewusstsein darüber, wo die eigene Energie Wirkung entfalten kann.</p>
<hr>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie entsteht Entwicklung?</title>
		<link>https://www.augner-seminare.de/4279/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[webmaster]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 May 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.augner-seminare.de/4279/</guid>

					<description><![CDATA[Mitarbeitende sollen sich entwickeln. Führungskräfte sollen sich entwickeln. Teams sollen sich entwickeln. Unternehmen wünschen sich Entwicklung. Gleichzeitig erleben wir immer wieder, dass manche Menschen erstaunlich schnell vorankommen, während andere über lange Zeit stecken bleiben. Manche Teams wachsen gemeinsam an Herausforderungen, andere kommen kaum voran. Eine Frage, die mich schon lange beschäftigt, lautet: Was braucht Entwicklung [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mitarbeitende sollen sich entwickeln. Führungskräfte sollen sich entwickeln. Teams sollen sich entwickeln. Unternehmen wünschen sich Entwicklung. Gleichzeitig erleben wir immer wieder, dass manche Menschen erstaunlich schnell vorankommen, während andere über lange Zeit stecken bleiben. Manche Teams wachsen gemeinsam an Herausforderungen, andere kommen kaum voran.</p>
<p>Eine Frage, die mich schon lange beschäftigt, lautet:</p>
<p><strong>Was braucht Entwicklung eigentlich?</strong></p>
<p>Mit Entwicklung meine ich jede Form von Veränderung bei Menschen, Teams oder Organisationen. Das kann fachliches Lernen sein, persönliches Wachstum oder eine bessere Zusammenarbeit im Team. Es kann auch bedeuten, dass eine Führungskraft neue Wege findet, mit Verantwortung, Kommunikation oder Konflikten umzugehen.</p>
<p>Über die Jahre habe ich festgestellt, dass Entwicklung aus meiner Sicht drei Voraussetzungen braucht: Wollen, Befähigen, Ermöglichen.</p>
<hr>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Wollen</h2>
<p><a id="user-content-wollen" class="anchor" aria-label="Permalink: Wollen" href="#wollen"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Entwicklung beginnt mit dem Wunsch, etwas zu verändern.</p>
<p>Für Mitarbeitende bedeutet das, sich auf Neues einzulassen. Entwicklung kostet Zeit, Aufmerksamkeit und Energie. Manchmal fordert sie uns heraus, bestehende Gewohnheiten zu hinterfragen oder vertraute Wege zu verlassen. Wer sich entwickeln möchte, braucht deshalb mehr als Interesse. Es braucht die Bereitschaft, sich aktiv mit einem Thema auseinanderzusetzen und sich darauf einzulassen.</p>
<p>Für Führungskräfte gilt etwas Ähnliches. Wer möchte, dass sich Menschen entwickeln, muss diese Entwicklung auch wirklich wollen. Das klingt selbstverständlicher, als es oft ist. Viele Führungskräfte wünschen sich bessere Ergebnisse, mehr Eigenverantwortung oder mehr Mitdenken. Entwicklung zu wollen bedeutet jedoch mehr als das gewünschte Ergebnis vor Augen zu haben. Es bedeutet, Menschen auf ihrem Weg zu begleiten und zu akzeptieren, dass Lernen Zeit braucht und Veränderung nicht immer geradlinig verläuft.</p>
<p>Wollen ist deshalb weit mehr als Zustimmung. Es ist die innere Entscheidung, Entwicklung tatsächlich entstehen zu lassen.</p>
<hr>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Befähigen</h2>
<p><a id="user-content-befähigen" class="anchor" aria-label="Permalink: Befähigen" href="#befähigen"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Wollen ist eine Voraussetzung. Befähigen liefert das Handwerkszeug.</p>
<p>Menschen können nur dann wachsen, wenn sie Zugang zu dem erhalten, was sie für ihre Entwicklung benötigen. Dazu gehören Wissen, Fähigkeiten und Fertigkeiten. Dazu gehören Schulungen, Workshops, Erfahrungsaustausch, Mentoring, Feedback und Reflexion. Entwicklung entsteht, wenn Menschen lernen, ausprobieren, manchmal scheitern und ihre Erfahrungen Schritt für Schritt erweitern.</p>
<p>Für Mitarbeitende bedeutet Befähigen, aktiv zu lernen und die angebotenen Möglichkeiten zu nutzen. Für Führungskräfte bedeutet es, Entwicklung gezielt zu unterstützen und passende Lernmöglichkeiten bereitzustellen.</p>
<p>Dabei lohnt sich ein genauer Blick auf den tatsächlichen Bedarf. Menschen entwickeln sich häufig dort am besten, wo ihre Stärken, Aufgaben und Entwicklungsmöglichkeiten zusammenpassen. Je klarer sichtbar wird, welche Fähigkeiten gebraucht werden und welche Potenziale bereits vorhanden sind, desto gezielter lässt sich Entwicklung gestalten.</p>
<hr>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Ermöglichen</h2>
<p><a id="user-content-ermöglichen" class="anchor" aria-label="Permalink: Ermöglichen" href="#ermöglichen"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Motivation und Wissen führen noch nicht automatisch zu Entwicklung.</p>
<p>Entwicklung braucht Gelegenheiten, Erfahrungen und Raum. Für Mitarbeitende bedeutet das, Chancen wahrzunehmen, Fragen zu stellen, Feedback einzuholen und sich bewusst Zeit für Lernen und Reflexion zu nehmen. Wer jede freie Minute mit dem Tagesgeschäft füllt, findet selten die Gelegenheit, Neues auszuprobieren oder Erkenntnisse in die Praxis zu übertragen.</p>
<p>Für Führungskräfte bedeutet Ermöglichen, die passenden Rahmenbedingungen zu schaffen. Entwicklung braucht Zeit für Austausch. Sie braucht Situationen, in denen Menschen Verantwortung übernehmen können. Sie braucht die Freiheit, Erfahrungen zu sammeln und aus diesen Erfahrungen zu lernen. Wer Entwicklung fördern möchte, sollte deshalb nicht nur auf Inhalte schauen, sondern auch auf die Bedingungen, unter denen Lernen überhaupt stattfinden kann.</p>
<p>Viele Unternehmen investieren Geld in Entwicklung. Die eigentliche Herausforderung liegt eher darin, Entwicklung im Alltag möglich zu machen.</p>
<hr>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Was passiert, wenn einer der drei Bereiche fehlt?</h2>
<p><a id="user-content-was-passiert-wenn-einer-der-drei-bereiche-fehlt" class="anchor" aria-label="Permalink: Was passiert, wenn einer der drei Bereiche fehlt?" href="#was-passiert-wenn-einer-der-drei-bereiche-fehlt"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Menschen können sich entwickeln wollen und bereits über viele Fähigkeiten verfügen. Fehlen jedoch Zeit, Gelegenheit oder Unterstützung, entsteht häufig Frust.</p>
<p>Menschen können motiviert sein und die nötigen Freiräume erhalten. Fehlt Wissen, Erfahrung oder Orientierung, entsteht schnell Überforderung.</p>
<p>Rahmenbedingungen können stimmen. Wissen und Unterstützung können vorhanden sein. Fehlt der innere Wunsch nach Entwicklung, bleiben viele Angebote ungenutzt. Das Ergebnis zeigt sich häufig in Form von Dienst nach Vorschrift.</p>
<p>Genau deshalb reicht keiner dieser Bereiche für sich allein aus.</p>
<hr>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Klartext-Fazit</h2>
<p><a id="user-content-klartext-fazit" class="anchor" aria-label="Permalink: Klartext-Fazit" href="#klartext-fazit"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Wenn ich Menschen, Teams und Führungskräfte begleite, richte ich meinen Blick auf diese drei Fragen:</p>
<p>👉 Besteht der Wunsch nach Entwicklung?</p>
<p>👉 Stehen die nötigen Fähigkeiten, Kenntnisse und Unterstützungsangebote zur Verfügung?</p>
<p>👉 Passen die Rahmenbedingungen?</p>
<p>Wollen schafft die Bereitschaft. Befähigen liefert das notwendige Handwerkszeug. Ermöglichen schafft den Raum.</p>
<p>Erst wenn alle drei Bereiche zusammenkommen, entsteht Entwicklung.</p>
<hr>
<p>👉 Folge mir für klare Impulse und echtes Miteinander.</p>
<p>👉 Abonniere meinen Newsletter: Klartext am Montag.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wenn Energiesparen uns blind macht</title>
		<link>https://www.augner-seminare.de/4264/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[webmaster]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2026 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Newsletter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.augner-seminare.de/4264/</guid>

					<description><![CDATA[„Die Kunden werden immer schlimmer“ höre ich in fast jedem meiner Seminare zum Thema Kundenkommunikation. Nicht etwa: „Kunde X war gestern unfreundlich.“ Nein: DIE Kunden. IMMER schlimmer. Aus einzelnen subjektiven Erfahrungen wird so ein Naturgesetz. Aus einer Person wird eine ganze Gruppe: Verallgemeinerungen. Warum wir das tun Übergeneralisierung nennt das die Psychologie. Unser Gehirn trifft [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>„Die Kunden werden immer schlimmer“ höre ich in fast jedem meiner Seminare zum Thema Kundenkommunikation.</p>
<p>Nicht etwa: „Kunde X war gestern unfreundlich.“<br />
Nein: DIE Kunden. IMMER schlimmer.</p>
<p>Aus einzelnen subjektiven Erfahrungen wird so ein Naturgesetz. Aus einer Person wird eine ganze Gruppe: Verallgemeinerungen.</p>
<hr>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Warum wir das tun</h2>
<p><a id="user-content-warum-wir-das-tun" class="anchor" aria-label="Permalink: Warum wir das tun" href="#warum-wir-das-tun"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p><strong>Übergeneralisierung</strong> nennt das die Psychologie. Unser Gehirn trifft täglich Tausende Entscheidungen. Um das bewältigen zu können, braucht es mentale Abkürzungen. Evolutionär ist das auch sinnvoll: Muster erkennen, schnell reagieren, Ressourcen sparen.</p>
<p>Im Businessalltag kann das schnell gefährlich werden: Aus „Person X hat den Termin vergessen“ wird „Abteilung Y ist chaotisch“. Aus „Kunde Z war unfreundlich“ wird „die Branche ist unmöglich“. Wir machen aus Einzelfällen Gesetze und merken es oft nicht einmal.</p>
<hr>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Was das kostet</h2>
<p><a id="user-content-was-das-kostet" class="anchor" aria-label="Permalink: Was das kostet" href="#was-das-kostet"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Mehr als auf den ersten Blick erkennbar ist.</p>
<p>Studien zeigen: Unconscious Bias, also unbewusste Verallgemeinerungen über Menschen, blockiert Innovation, verhindert objektive Personalentscheidungen und sorgt dafür, dass qualifizierte Talente rausfliegen, nur weil sie nicht ins Klischee passen.</p>
<p>Ein älterer IT-Bewerber? „Kann eh kein agiles Arbeiten.“<br />
Eine Frau im Vertrieb? „Zu soft für harte Verhandlungen.“</p>
<p>Das Gehirn kategorisiert automatisch nach Alter, Geschlecht oder Herkunft. Das kann uns Kreativität, Vielfalt und letztlich Umsatz kosten.</p>
<p>In Teams verfestigen sich solche Zuschreibungen zu selbsterfüllenden Prophezeiungen: „Der Vertrieb dreht den Kunden alles an“, „Marketing versteht nichts von Zahlen“. Menschen werden nicht mehr in ihrer Einzigartigkeit wahrgenommen, sondern als Vertreter einer Kategorie.</p>
<hr>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Die gesellschaftspolitische Parallele</h2>
<p><a id="user-content-die-gesellschaftspolitische-parallele" class="anchor" aria-label="Permalink: Die gesellschaftspolitische Parallele" href="#die-gesellschaftspolitische-parallele"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Dasselbe Muster sehen wir in politischen Debatten. „Die Migranten“, „die Politiker“, „die Generation Z“. Der gleiche kognitive Mechanismus hat hier gesellschaftliche Sprengkraft.</p>
<p>Ich will hier keinen moralischen Zeigefinger schwingen. Doch wenn wir im Business über Führung, Vertrauen und Team-Performance reden, können wir nicht so tun, als wäre das Denkmuster dort anders.</p>
<hr>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Eine Frage der Haltung</h2>
<p><a id="user-content-eine-frage-der-haltung" class="anchor" aria-label="Permalink: Eine Frage der Haltung" href="#eine-frage-der-haltung"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Verallgemeinerungen sind erlernt, automatisiert und selbstverstärkend. Sie filtern unsere Wahrnehmung so, dass wir neutrale oder widersprüchliche Informationen ausblenden.</p>
<p>Habe ich einmal entschieden, dass „die Kunden immer schwieriger werden“, werde ich genau das bestätigt sehen, selbst wenn mehrere Kunden völlig normal kommunizieren. Das Gehirn sortiert Gegenbeweise einfach aus.</p>
<p>Entscheidend ist die Grundhaltung, wie wir die Welt um uns herum sehen wollen.</p>
<hr>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Was das konkret bedeutet</h2>
<p><a id="user-content-was-das-konkret-bedeutet" class="anchor" aria-label="Permalink: Was das konkret bedeutet" href="#was-das-konkret-bedeutet"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>Verallgemeinerungen erkennt man an Signalwörtern wie:<br />
„immer“, „nie“, „alle“, „jeder“, „die sind halt so“.</p>
<p>Entscheidend ist die Haltung dahinter: Behandle ich einzelne Ereignisse als Beweis für ein unumstößliches Muster?</p>
<p>Der Realitätscheck beginnt mit der Frage: „Ist es wirklich immer so?“.<br />
Es braucht die aktive Suche nach Gegenbeispielen, die eine vorschnelle Verallgemeinerung widerlegen.</p>
<p>Wir können absolute Formulierungen durch präzisere Sprache ersetzen.</p>
<p>Satt: „Die Kunden werden immer schlimmer.“<br />
Besser: „Heute hatte ich drei schwierige Kundengespräche.“</p>
<p>Statt: „Abteilung X liefert nie pünktlich.“<br />
Lieber: „Das letzte Projekt kam zwei Wochen zu spät. Was war da los?“</p>
<p>Das klingt banal, ist es aber nicht. Denn diese sprachliche Präzision hilft uns, den Menschen hinter der Kategorie wieder zu sehen.</p>
<hr>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Wozu das Ganze?</h2>
<p><a id="user-content-wozu-das-ganze" class="anchor" aria-label="Permalink: Wozu das Ganze?" href="#wozu-das-ganze"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p><strong>Für den Einzelnen</strong></p>
<p>👍🏼 Weniger Ärger</p>
<p>Klingt simpel und ist sogar messbar: Studien zeigen einen klaren Zusammenhang zwischen Übergeneralisierung und negativen emotionalen Zuständen wie Angst, Frustration und innerer Erschöpfung.</p>
<p>Wenn aus „ein Kunde war unfreundlich“ nicht mehr „alle Kunden sind unmöglich“ wird, bleibt es ein einzelnes Ereignis. Ärgerlich, aber begrenzt.</p>
<p>👍🏼 Bessere Entscheidungen</p>
<p>Verallgemeinerungen schränken rationale Entscheidungsfindung ein. Wenn wir ältere IT-Bewerber nicht automatisch als „zu unflexibel“ aussortieren, gewinnen wir vielleicht genau den Kollegen mit der Erfahrung, die das Team gerade braucht.</p>
<hr>
<p><strong>Für das Team</strong></p>
<p>👍🏼 Menschen werden wieder als Individuen gesehen<br />
Das ist der Kern von psychologischer Sicherheit, dem stärksten Prädiktor für Team-Performance.</p>
<p>👍🏼 Konflikte werden lösbar<br />
Solange „die aus der Produktion immer stur sind“, gibt es keinen Ansatzpunkt für echte Klärung.<br />
Sobald wir fragen: „Was braucht Person X gerade konkret?“, wird aus einem festgefahrenen Abteilungskonflikt ein lösbares Problem zwischen Menschen.</p>
<p>👍🏼 Innovation wird möglich</p>
<p>Diverse Teams mit unterschiedlichen Perspektiven, Hintergründen und Denkweisen sind nachweislich innovativer. Das setzt voraus, dass diese Unterschiede auch wirklich wahrgenommen und respektiert werden.</p>
<p>Verallgemeinerungen zerstören genau das. Sie machen aus Vielfalt Stereotype.</p>
<hr>
<div class="markdown-heading">
<h2 class="heading-element">Klartextfrage zum Wochenstart</h2>
<p><a id="user-content-klartextfrage-zum-wochenstart" class="anchor" aria-label="Permalink: Klartextfrage zum Wochenstart" href="#klartextfrage-zum-wochenstart"><span aria-hidden="true" class="octicon octicon-link"></span></a></div>
<p>❓ Wo hast du zuletzt verallgemeinert und was hast du dabei vielleicht übersehen?</p>
<hr>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
</rss>
