Ich mache mir die Welt, …

Apr. 13, 2026

Ich liebe diesen Film. Das Leben des Brian habe ich schon oft gesehen und neulich lief er wieder. Ich lache bei diesem Film immer noch genauso wie beim ersten Mal. Eine Szene daraus passt besonders gut zum heutigen Thema.

Brian steht vor einer Menschenmenge und versucht verzweifelt klarzumachen, dass er ganz sicher nicht der Messias ist. Ein Mann aus der Menge sagt dazu, dass nur der wahre Messias leugnen würde, der Messias zu sein. Die Menge stimmt begeistert zu. Brian ist resigniert, denn egal, was er sagt, die Menge interpretiert es nach ihrem Wunschbild.

So absurd das klingen mag, so eindeutig ist das Muster dahinter. Es erinnert mich auch an eine ganz andere Geschichte, die viele seit der Kindheit kennen.

Hans im Glück tauscht unterwegs alles, was er besitzt, Stück für Stück ein. Am Ende bleibt nichts mehr übrig. Objektiv betrachtet hat er alles verloren. Für ihn selbst fühlt es sich ganz anders an. Er ist überzeugt, das große Los gezogen zu haben und geht zufrieden seines Weges.

Beide Geschichten zeigen das gleiche Prinzip. Menschen nehmen nicht einfach neutral wahr, was passiert. Sie ordnen Erlebnisse so ein, dass sie zu dem passen, was sie ohnehin schon glauben oder erwarten. Was ins Bild passt, bleibt hängen. Was nicht passt, verliert an Bedeutung oder verschwindet ganz aus dem Blick.

Oder wie Pippi Langstrumpf es sagen würde: „Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt.“


❓Wo siehst du dich:

Eher bei Hans oder eher bei der Menge vor Brians Tür? 😉


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